Kongresse & Vorträge
 
Kongresse & Vorträge

In diesem Bereich finden Sie Informationen zu Kongressbeiträgen, Vorträgen und Management-Impulsen von Deep White.

Manager Magazin Lounge

03. November 2011: Local Lounge - Wirtschaftsclub Düsseldorf

"Unternehmenskultur als strategische Herausforderung"

Stephan Mathes, diligenZ und Gregor Schönborn, Deep White

Die Komplexität der Weltordnung nimmt rasant zu. Doch die wenigsten sind sich über die Tragweite im Klaren. Wir befinden uns inmitten eines epochalen Wandels, aus der eine globale Kultur entsteht. Durch die Verfügbarkeit und Leistung des Internets bewegen wir uns ungehindert in der Wissensgesellschaft. Die Auswirkung, mit der unser Alltag neu strukturiert wird, ist paradox: Alles wird einfacher und alles wird komplexer. Die Regeln für Erfolg werden neu geschrieben. Und Unternehmenskultur wird mehr denn je zum Erfolgsfaktor für Unternehmen.


Am 21. September 2011 lädt der Vorstand des Industrie-Clubs Düsseldorf zum Debattierclub Denken & Fragen ein.

Dr. Wolfgang Gerlach und Gregor Schönborn zu Gast

Zweifel sind entstanden: Können uns die heutige Praxis der „Sozialen Marktwirtschaft“ und der „homo oeconomicus“ noch in die Zukunft tragen? Spielen die „Grundsätze des Ehrbaren Kaufmanns“ eigentlich noch eine Rolle? Könnten diese Grundsätze dann zum Besseren beitragen? Sind traditionelle Haltungen und Werte des Christlichen Abendlandes wie Verlässlichkeit, Redlichkeit, Wahrhaftigkeit, Respekt, Anstand, Nächstenliebe aus der modernen Zeit gefallen, „romantisch“ überflüssig? Oder sind sie vielleicht doch Orientierungspunkte in Dilemma-Situationen, Bedingung von Frieden und Lebensfreude und Merkmale einer verantwortungsbereiten Führungs-persönlichkeit?

 


Am 14. Sept. 2011 lädt der BKU ins Maxhaus, Düsseldorf ein.

Nachhaltiges Management und ökonomischer Erfolg - kausal oder Zufall?
- sind ethisch robuste Unternehmen ökonomisch erfolgreicher?

Christian Maria Kreuser, Vorstand Quirin Bank
Gregor Schönborn, Deep White

Die Quirin Bank, die für transparente Beratung gegen offene Honorarberatung steht, stellt ihr Modelle vor.  Deep White zeigt, warum Werteorientierung ein Erfolgsmodell ist. 

 


Präsentation Wertekapital-Statement - Deutsche Investor Relations Konferenz, DIRK

Das Wertekapital Statement

Frankfurt, DIRK Konferenz 18. Mai 2010

Erfolgsfaktor Wertekultur – ein innovatives Thema für die Unternehmensberichterstattung

Gregor Schönborn, Deep White
Peter Poppe, HGB - Hamburger Geschäftsberichte

HGB und Deep White haben ein „Statement zum Wertekapital“ für den Geschäftsbericht entwickelt. Grundlage ist der Werte-Erfolgs-Index (VPX). Der VPX basiert auf wissenschaftlichen Kulturanalysen aus betriebsinternen Umfragen bei Führungskräften und Mitarbeitern seit 2003. Mit der an der Universität St. Gallen entwickelten Deep-White-Methode wird der Zusammenhang von gelebten Unternehmenswerten mit dem Unternehmenserfolg quantitativ bewertet und auf eine Relation im VPX verdichtet. Die Perspektiven einer Unternehmensstrategie, die auf eine langfristig, stabile Performance zielen, werden mit zwölf messbaren Zielgrößen dargestellt. Das Wertekapital-Statement für den Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsbericht wird auf Basis eines fiktiven Unternehmens, aber mit realen Daten aus dem Bestand von Deep White gezeigt. So wird deutlich, dass eine aussagekräftige Berichterstattung über die ökonomische Bedeutung der Wertekultur und den strategischen Beitrag eines erfolgsorientierten Wertemanagements möglich ist.

Hier: DIRK Programm und unser Workshop zum Download

DIRK_Jahreskonferenz_2010_Programm.pdf

DIRK_Workshop_Flyer_DW_HGB.pdf


 

Werte für die Wirtschaft vermitteln, aber wie? 
Werthaltungen angehender Führungskräfte

Symposium Hochschule Bonn RheinSieg

26.-27. März 2010

Das Ziel dieses Symposiums ist es zu untersuchen, ob die Hochschule einen Beitrag im Studium der Betriebswirtschaftslehre zur Werthaltungen angehender Führungskräfte leisten kann. Dabei wird Deep White gemeinsam mit einer interdisziplinären Zusammensetzung von Experten aus Wissenschaft und Praxis das Thema aus verschiedenen Perspektiven diskutieren.

  • Was sind Werte und Werthaltungen von Führungskräften?
  • Wie lassen sich Werte feststellen? Welche Anforderungen stellt die Praxis an junge Führungskräfte?
  • Wie kann Hochschulausbildung den Führungsnachwuchs entsprechenden Werthaltungen vermitteln?

Bundesweite Aktion Equal Pay Day, Haus der Geschichte Bonn

Podiumsdiskussion

20.03.2009

"Gerechte" Vergütung ist ein wichtiger Teil der Leistungsanerkennung durch den Arbeitgeber. Diese ‚Wert-Haltung’ steht im Zusammenhang mit Unternehmenserfolg


Podium:
Gregor Schönborn, Deep White GmbH
Marc Emde, Kirch Consult Personalberatung
Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW
Mechthilde Maier, Diversity Beauftragte der Deutsche Telekom AG


Tagung des BDU-Fachverbandes Sanierungs- und Insolvenzberatung, Bonn

05.-06.03.2009
Experterndialog für Banker, Analysten und Unternehmensberater
'Worauf Sie sich verlassen können'
Die Bedeutung der Unternehmenskultur bei der Sanierung

Referent: Gregor Schönborn


Kongress christlicher Führungskräfte, Düsseldorf

Mit Werten in Führung gehen

26.-28.02.2009
Seminarblock III
Unternehmen ‚C’ – Implementierung der Wertekultur – Werte leben
Referent: Gregor Schönborn

Seminarbeschreibung:
Den Unterschied zwischen „guten“ Unternehmen und den „Besten“ macht häufig nicht das Produkt aus, sondern die Art der Leistung. Welche Werte motivieren die Mitarbeiter, Leistung im Sinne der gemeinsamen Sache zu bringen und wie werden diese Werte implementiert? Eine Identität der Werte entsteht erst durch die Verbindlichkeit in der Sache, durch Vorleben der Führungskräfte und mit Konsequenz in der Umsetzung: Das systematische Wertemanagement-Konzept für die Umsetzung der ‚C’ Werte.


 

IHK Hagen 
Werteorientierte Unternehmensführung


16.02.2009

Gregor Schönborn
Werteorientierte Unternehmensführung - Wissenschaft für die Praxis


Christiane Underberg
Werteorientierte Unternehmensführung am Beispiel Underberg

Die Diskussion um "Werte in der Wirtschaft" hat nicht nur durch die aktuelle Finanzkrise an Bedeutung gewonnen. Was bedeutet "Werteorientierte Unternehmensführung" konkret? Wie kann sie praktisch "gelebt" werden? Gregor Schönborn, Geschäftsführer der Unternehmensberatung deep-white in Bonn, befasst sich seit Jahren mit dem Zusammenhang zwischen gelebten Wertekulturen in der Organisation und den damit verbundenen Einflüssen auf das wirtschaftliche Ergebnis. In seinem wissenschaftlichen Vergleich der Managementstile zeigt sich, dass sich das humanistische Menschenbild im Unternehmen tatsächlich "auszahlt". Christiane Underberg, Geschäftsführerin der traditionsreichen Underberg KG in Rheinberg, knüpft daran an und zeigt am Beispiel ihres Traditionsbetriebes die Umsetzung einer werteorientierten Unternehmensführung. Ihre Erfahrungen stützen die Ausführungen der wissenschaftlichen Untersuchungen: Werteorientierung rechnet sich!

 


Managementforum "Advanced Compliance Management 2008“
Frankfurt/Main

17.06. - 18.06.2008


- den verschärften Gesetzesanforderungen begegnen und gleichzeitig durch proaktive Strategien Wettbewerbsvorteile für Ihr Unternehmen generieren
- den Aufbau und die Ausgestaltung einer ganzheitlichen Governance-, Compliance und Wertemanagement-Plattform bewältigen und damit die Reputation Ihres Unternehmens verbessern

Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Managementansatz


Gregor Schönborn, Deep White GmbH
Die Einführung eines ganzheitlichen Compliance-Programms
- Zwischen Transparenz und Kontrolle - Ist Vertrauen gut und Kontrolle besser?
- Die Grenzen der IT-Strukturen
- Unternehmenskultur und Wertemanagement - welche Faktoren Erfolg fördern 
  oder bremsen: Ergebnisse aus wissenschaftlichen Kulturanalysen
- Compliance-Programm und Kommunikations-Programm:
Die Kommunikationsstrategie für das erfolgreiche Compliance Management


Führen mit Werten - Gewinnen mit Werten, Benediktbeuren


30.05.2008

Im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern


Referenten und Themen Experten und namhafte Unternehmer präsentieren ihre Konzepte und Erfahrungen in Bezug auf Werteorientierte Führung und gesellschaftliches Engagement.

Referenten und Themen:
Pater Anselm Grün: Führen mit Werten – Kardinaltugenden und benediktische Regeln für Führungskräfte
Gregor Schönborn: „Mit Werten gewinnen“ – Wie Werte langfristig wirken
Werner Schmidbauer: Wirtschaft und Werte – Chef und Mitarbeiter
Prof. André Habisch: „Das Unternehmen als Bürger“ – Corporate Citizenship als Erfolgsfaktor
Peter Walter: „Soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg sind für uns untrennbar verbunden.“ – Corporate Citizenship bei betapharm
Peter Frieß: Mit Werten in Führung gehen – Leitkultur und gelebte Werte bei Tyczka


 

2. Bad Emstaler Werte-Kongress

24.04.-26.04.2008 Kongress zur Werteorientierten (Unternehmens-) Führung Werte Vor Leben Vor Bild Sein Vorne Sein

Dr. Christine Buchholz, Deep White GmbH:
Von den Besten lernen - Wertekultur als Erfolgsfaktor
Wissenschaftliche Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen Wertekultur und (unternehmerischem) Erfolg


Der neue Geist in der Wirtschaft, Bad Kissingen


24./27.05.2006

Symposium Ethik- und Wertemanagement
Leitung: Dr. Joachim Galuska/Albert Pietzko
Referenten u.a.:
Gregor Schönborn
Dr. Anselm Grün
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr
Nicanor Perlas
Prof. Dr. Franz-Josef Radermacher


Veranstalter: Akademie Heiligenfeld, Bad Kissingen


Das Andere eines christlich geführten Unternehmens


31.03.2006
Perspektiven für eine zukunftsfähige Unternehmensführung

Es sprechen die Unternehmer:
Heinrich Deichmann, Firma Heinrich Deichmann-Schuhe, Essen
Manfred Maus, Firma OBI Bau- und Handwerkerbaumärkte, Leverkusen
Robert Wolff,
Firma wolfcraft GmbH, Kempenich
Hartmut Hühnerbein, Christliches Jugenddorfwerk Deutschland e.V., Ebersbach
Gregor Schönborn, Deep White GmbH
Unternehmen "C". Manager-Tugenden als messbarer Erfolgsfaktor – Studienergebnis: Ethisches Verhalten zahlt sich aus


Planung und Leitung:
Prof. Dr. Alfred Schuchart SAC
Leiter des Instituts für Wissenschaftliche Weiterbildung der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar in Trägerschaft des Vereins der Norddeutschen Pallottiner e.V.


Unternehmenskultur und wirtschaftlicher Erfolg
Akademie der Konrad Adenauer-Stiftung


Berlin, 16.02.2006

Unternehmenskultur und wirtschaftlicher Erfolg

Erfahrungen beim Aufbau einer Vertrauens- und Verantwortungskultur

 

"Die Wertekultur in einem Unternehmen ist ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. In verschiedenen Studien hat sich herausgestellt, dass Unternehmen mit einer im weitesten Sinne auf Vertrauen und Verantwortung aufbauenden Werte- bwz. Unternehmenskultur wirtschaftlich besonders erfolgreich sind.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung will in einem Expertenkreis Wege zum Aufbau einer erfolgsorientierten Vertrauens- und Verantwortungskultur erarbeiten. Unternehmens- und Arbeitsvertreter aus Betrieben mit einer "gelebten" Wertekultur berichten über ihre Erfahrungen. Unser Ziel ist es, einen differenzierten Leitfaden zu entwickeln, der es Unternehmen erleichtert, das Wagnis der Veränderung ihrer Unternehemskultur einzugehen."


Psychologie für Manager:
12. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie e.V., Iserlohn


03./04.02.2006

Mit Werten wirtschaften - Mit Trends trumpfen


Manager im Spannungsfeld zwischen humanen und ökonomischen Werten: Tugenden und moralische Normen können wesentlich zum unternehmerischen Erfolg beitragen.
Welche Trends entwickeln sich im Personalmanagement, bei Karrieremustern, Schlüsselqualifikationen, Führungsfragen?
Psychologen - Praktiker und Wissenschaftler - behandeln die Themen während der Tagung.

Plenumsreferat: Gregor Schönborn "Die Ethik des Erfolgs" Ergebnisse einer Kulturanalyse

Die Business and Information Technology School (BiTS) in Iserlohn richtet die Veranstaltung aus; dort wurde von Prof. Dr. Bruno Klauk im Jahr 2003 der deutschlandweit erste akkreditierte FH-Bachelor-Studiengang "Business Psychology" etabliert.


Jahresveranstaltung der Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft

Nürnberg, 05.12.2005

Festliche Abendveranstaltung mit Politik, Wirtschaft und Autoren im Nürnberger Tucherschloss im historischen Hirsvogelsaal Key-note Speaker Gregor Schönborn zum Thema Wertebasiertes Management Sind die fetten Jahre endgültig vorbei? Als Antwort auf die weltweite wirtschaftliche Konsolidierung wurden viele Unternehmen über Jahre auf eine Steigerung des Firmenwertes getrimmt, mit harten Maßnahmen auf die Kernkompetenzen fokussiert, mit Effektivitätsprogrammen und Personalreduzierung die Kosten gedämmt. Ist jetzt alles ausgereizt? Nein. Das Human Capital der Unternehmen ist die einzige Ressource, aus der noch zusätzliche Wettbewerbsvorteile generiert werden können.


Ringvorlesung: Soziale Marktwirtschaft auf dem Prüfstand - zur Ethik des Unternehmertums, Universität Rostock


24.11.2005
Dr. h.c. Helmut Maucher, Ehrenpräsident der Nestlé AG: Zukünftige Anforderungen an die Unternehmer in einer zunehmend globalisierten Welt, 16.11.2005
Gregor Schönborn, Deep White: Manager-Tugenden als Leadership- Values, 24.11.2005
Dr. Christiane Bannuscher, Management und Karriere Rostock: Vernetzen und nicht Verstricken, 01.12.2005
Sabine Christiansen, Journalistin und Produzentin: Unternehmerethik - Erfolgsfaktor oder Hemmschuh?, 08.12.2005
Prof. Dr. Norbert Walter, Deutsche Bank: Werte wiederbeleben, 15.12.2005
Dr. Margret Seemann, parlamentarische Staatssekretärin/Gleichstellungsbeauftragte M-V: Das Frauenbild in der Wirtschaft, 12.01.2006
Prof. Dr. Josef Wieland, FH Konstanz: Zukunftsaufgabe der Unternehmen, 19.01.2006
Prof. Dr. Elmar Altvater, FU Berlin: Unternehmer und Arbeitnehmer - Kooperation und/oder Konflikt in der regionalen Entwicklung, 26.01.2006
Podiumsdiskussion, 02.02.2006
Herr Konul Rahe, DSR
Herr Sinnig, SIV AG Rostock
Jürgen Seidel, CDU
Jochen Schulte, SPD, MdL M-V
Dr. Ulrich Seidel, Unternehmerverband Rostock
Reinhard Meyer, Staatssekretär Wirtschaftsministerium M-V


 

FFF Europäisches Finanz Forum e.V.

Frankfurt, 10.10.2005 Intangible Assets Der Janusblick auf den Unternehmenswert oder:Der Einfluss der soften Faktoren auf den Geschäftserfolg


Sind die fetten Jahre vorbei? Als Antwort auf die weltweite wirtschaftliche Konsolidierung wurden viele Unternehmen über Jahre auf eine Steigerung des Firmenwertes getrimmt; mit harten Maßnahmen auf die Kernkompetenzen fokussiert, mit Effektivitätsprogrammen und Personalreduzierung die Kosten gedämmt. Ist jetzt alles ausgereizt? Nein. Das Human Capital der Unternehmen ist die einzige Ressource aus der noch zusätzliche Wettbewerbsvorteile generiert werden können. Doch der letzte und wirkliche "Performance Treiber" braucht einen Blick in die andere Richtung. Deep White und das MCM Institut der Universität St. Gallen erklären auf Grundlage einer wissenschaftlichen Studie, wie ein Viertel des operativen Erfolges mit der Wirkung der gelebten Wertekultur eines Unternehmens erklärt werden. Auf Grundlage der Deep White-Studie wird im FFF Europäisches Finanz Forum erläutert, wie softe Faktoren quantifiziert werden und welche Rolle sie in Zukunft für das Rating und die Unternehmensbewertung einnehmen können.


Unternehmergeist für die Bürgergesellschaft, 56. BKU-Bundestagung,

Ingolstadt, 22./23.10.2005

Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmern ist in aller Munde: Die einen reden über „Heuschrecken“ und sehen das Gespenst des „Neokapitalismus“ in Europa umgehen. Gleichzeitig wächst aber auch die Zahl der Unternehmer, die sich auch im Geschäftsleben an (christlichen) Werten orientieren und dies offensiv kommunizieren.
Neuere Forschungen belegen, dass diese „Aufrechten“ keine weltfremden Spinner sind, sondern dass eine werteorientierte Unternehmensführung durchaus ein wirschaftliches Erfolgskriterium sein kann. Dies findet seinen Ausdruck etwa im Konzept des Corporate Citizenship, das wir im Bund Katholischer Unternehmer mit „Unternehmergeist für die Bürgergesllschaft“ übersetzt haben. Dieses Konzept bietet ein Rezept dafür, wie Unternehmen soziale Projekte so unterstützen können, dass beide Partner davon profitieren.
Der BKU unterstützt zudem eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Werteorientierung und Unternehmenserfolg untersucht. Die Theorie dieser Konzepte und konkrete Beispiele für unternehmerische Verantwortung wurden   in Ingolstat vorgestellt.


Mit Werten führen - Zukunft gewinnen


Freising, 02./03.10.2005

Altabt Odilo Lechner - Staatsminister a.D. Dr. Hans Zehetmair - Gregor Schönborn - Christiane Underberg - Günter Veit - Eberhard Jung - Pater Anselm Grün
Persönlichkeiten mit Glaubwürdigkeit und Kompetenz geben Ihnen Anregungen, Denkanstöße und Praxisbeispiele. Machen Sie sich vertraut mit dem neuen Führungs- und Wertebewusstsein:
- Verantwortung heute, was heißt das, wer gibt Antwort?
- Christliche Werte als messbare Erfolgsfaktoren im Unternehmen
- Wie gehe ich werte-orientiert mit Führungskräften und Mitarbeitern um?
- Wie erarbeite ich werte-orientierte Leitsätze und lebe sie im Unternehmensalltag?
- Warum werden werte-orientierte Leitsätze nicht gelebt und was ist zu tun?
- Wie steht es mit Werten in Bildung, Politik und Gesellschaft?
- Wie Wahrheit frei macht und wie wir zu uns selbst finden


BDU Beratertag 2004


30.09.2004 Wiesbaden

Beratertag 2004 - 50. Jubiläum des BDU
Der "Entdecker Kongress"


Zukunftstrend Globalisierung: Wie muss sich Führung ändern? "All Business ist local" gilt immer noch. Trotzdem kann die Wirtschaft ohne Globalisierung nich bestehen, denn wirkliches Wachstum kann nur auf den weltweit verteilten Absatz- und Beschaffungsmärkten erreicht werden. Das Problem ist aber, Werte und Kulturen lassen sich nicht globalisieren. Wie kann sich Führungsverhalten darauf einstellen?
Thesen zu Folgen und Lösung
Gregor Schönborn, BDU Vizepräsident


44. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie


Göttingen, 26.-30. September 2004

Der Wirkungszusammenhang zwischen Unternehmenswerten und Erfolg
Einwiller S., Rossberg N., Ingenhoff D., Prykop C.
Universität St. Gallen, Schweiz
In der wissenschaftlichen Literatur und der unternehmerischen Praxis wird zunehmend der Einfluss von Werten, nach denen in Unternehmen gedacht und gehandelt wird, auf den Unternehmenserfolg diskutiert. Bisherige Forschungen konzentrierten sich auf die korrelative Untersuchung des Zusammenhangs von Unternehmenswerten und -erfolg (für einen Überblick s. Wilderom, Gluck & Maslowski, 2000). Es ist jedoch davon auszugehen, dass der 'value-performance-link' nicht direkt zustande kommt, sondern über verschiedene Einstellungs- und Verhaltensvariablen (z.B. Vertrauen und Engagement) vermittelt wird, und die einzelnen Variablen in einer kausalen Beziehung zueinander stehen.
In der vorliegenden empirischen Studie wurden neben den Unternehmenswerten und weichen und harten Erfolgsindikatoren auch mehrere intervenierende Variablen erhoben. Mittels kausalanaytischer Verfahren wurde ein Strukturmodell erstellt, welches die Einflussgrössen der verschiedenen Variablen auf den Unternehmenserfolg nachzeichnet. Die Ergebnisse legen nahe, dass eine wertorientierte Unternehmenspraxis nicht nur ein 'nettes add-on' darstellt, was sich Unternehmen leisten, wenn sie schwarze Zahlen schreiben, sondern dass Werte vermittelt über intervenierende Variablen auf den Unternehmenserfolg wirken.

Entwicklung und Validierung eines Instruments zur Messung von Unternehmenswerten
Rossberg N., Einwiller S., Prykop C., Ingenhoff D.
Universität St. Gallen, Schweiz
Die Erforschung der Werte, nach denen in Unternehmen gedacht und gehandelt wird, als Indikator der Unternehmenskultur (UK) steht zunehmend im Interesse von Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Dies führte zu einer Vielzahl an Messinstrumenten zur Erfassung der UK (für einen Überblick s. Ashkanasy, Broadfoot, & Falkus, 2000). Der Fokus dieser Instrumente liegt jedoch insbesondere auf den so genannten 'Unternehmens- oder Arbeitswerten'. Viele allgemeine, sozial-gesellschaftliche Werte wurden bei der Entwicklung solcher Instrumente aussen vor gelassen. Diese Werte scheinen aber von Bedeutung, da Unternehmen nicht nur wirtschaftliche Leistungen hervorbringen, sondern auch soziale Wirklichkeiten konstruieren.
Ausgehend von diesen Überlegungen wurde ein Inventar entwickelt, welches gesellschaftlich-soziale Werte auf den Unternehmenskontext bezieht und erfasst. Im Rahmen einer Vorstudie wurden durch qualitative Interviews operationale Definitionen der Werte eruiert und das Inventar erstellt. An einer Validierungsstudie nahmen 32 Unternehmen aus verschiedenen Branchen teil (N=2002). Die Ergebnisse aus dieser Studie zeigen, dass das Inventar Unterschiede in der kulturellen Ausprägung zwischen verschiedenen Branchen erfasst und Subkulturen identifiziert. Des Weiteren konnten differentielle Einflüsse auf den Unternehmenserfolg aufgezeigt werden.

 

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