Beteiligungskultur
Mitarbeiter - Mitwisser - Mitunternehmer
Unternehmen mit Mitarbeiterbeteiligung sind produktiver als die Konkurrenz
Eine Vielzahl von Studien belegt, dass Beteiligungsunternehmen produktiver arbeiten als Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht unternehmerisch beteiligen. Dieser Tatbestand wird meist durch ein höheres Engagement der Beschäftigten in der Kundenorientierung, der Bereitschaft zur Verantwortung und durch einen niedrigeren Krankenstand begründet. Die Auswirkungen einer Mitarbeiter-beteiligung sind jedoch tief greifender. Sie haben Einfluss auf die Identifikation mit dem Unternehmen und mit der Arbeit, auf die Führung und das Miteinander im Unternehmen. Dieser Einfluss auf die gesamte Unternehmenskultur soll mit einer neuen Studie in Beteiligungsunternehmen gemessen und bewertet werden. Im Mittelpunkt des Untersuchungszieles stehen die Fragen, worin sich eine erfolgreiche Beteiligungskultur von anderen Unternehmen unterscheidet und wie ein messbarer Einfluss der Beteiligungskultur auf den Gesamterfolg des Unternehmens aufgezeigt werden kann.
Deep White in Kooperation mit mit-unternehmer.com
Wie man ein Unternehmen zum Erfolg führt
Klare Strategie, hohe Qualität und leistungsorientierte Unternehmenskultur sind laut einer Studie für eine Firma erfolgversprechend
Endlich ist auch wissenschaftlich geklärt, welche Management-Faktoren es braucht, um ein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Die Harvard Business School hat mit dem "Evergreen-Projekt" folgende primären Komponenten identifiziert: Eine klare Unternehmensstrategie, hohe Qualität der Produkte oder der Dienstleistung, eine leistungsorientierte Unternehmenskultur und eine flexible, flache Organisationsstruktur.
In Österreichs Führungsebene sieht man das ein wenig anders, wie eine Umfrage der GfK Austria zeigt. 500 Österreicher, darunter 110 Führungskräfte wurden befragt, was ihrer Meinung nach den Erfolg des Unternehmens ausmacht. Nur 33 Prozent der Manager glauben, dass eine leistungsorientierte Unternehmenskultur erfolgsrelevant sei, einig ist man sich hingegen, dass die Qualität stimmen muss.
Laut Harvard-Erkenntnissen sind noch weitere sekundäre Praktiken erfolgversprechend, wie zum Beispiel Branchen verändernde Innovationen oder Wachstum durch Fusionen und Partnerschaften. Nur 16 Prozent der Führungskräfte erster Ebene glauben an Innovationen als Kriterium. Wachstum durch Fusionen und Partnerschaften liegt den Österreichern ganz fern, daran glauben nur zwei Prozent der Spitzenmanager.
INFO: www.gfk.at;
GfK Austria Employee Research Conference am 22. April 2010
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![]() | UnternehmenskulturAnalyse_2010_26042010.pdf Beteiligungskultur - Information für Unternehmen |




